Preis für Kindeswohl 2024

Auszeichnung für den Schutz von Kindern

Am Montag, den 04. März 2024 fand die Verleihung des Preises für Kindeswohl an Herrn Herbert Reul im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf statt. Herr Herbert Reul hat sich als Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen nach den schweren Missbrauchsskandalen an Kindern dem Schutz des Kindes als eine seiner Hauptaufgaben verschrieben.

Die physische und psychische Gefährdung von Kindern und Jugendlichen durch sexualisierte Gewalt und Kinderpornografie zählen zu den besonders dunklen Schattenseiten in unserer Gesellschaft. Die Stiftung Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland und der Heimatverein Düsseldorfer Jonges setzten am Abend des 4. März mit der Verleihung des „Preises für Kindeswohl 2024“ an den NRW-Innenminister Herbert Reul gemeinsam ein Zeichen der Anerkennung und Ermutigung für die Ergreifung erfolgreicher Maßnahmen zur Aufdeckung derartiger Verbrechen. 

Seit vielen Jahren kämpft Herbert Reul gegen Kindesmisshandlungen und hat dieses gesellschaftlich bedeutende und zugleich zu wenig beachtete Thema als eigenes Referat dauerhaft im Ministerium verankert. Darüber hinaus hat er in der Politik eine Vielzahl von Veränderungen erwirkt, um noch gezielter gegen die Täter vorgehen zu können.

In einer bewegenden Laudatio an den Preisträger sagte Prof. Dr. Stefanie Ritz-Timme, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Gerichtsmedizin: „Herbert Reul ist ein Kindeswohlschützer – und zwar da, wo es besonders dunkel ist und schwerfällt hinzusehen“. Denn für den Innenminister hat die Prävention und die Aufklärung von Kindesmisshandlungen den gleichen Stellenwert wie die Aufklärung eines Mordes, da Betroffene derartiger Verbrechen lebenslang insbesondere unter gravierenden psychischen Folgen leiden. Solche Tatbestände werden nun als Schwerverbrechen anerkannt – zuvor wurden die Zahlen deutlich unterbewertet und lediglich als Kavaliersdelikte geahndet. Dazu sagte Herr Reul: „Wir haben das Thema jahrzehntelang unterschätzt als Polizei, aber auch als gesamte Gesellschaft. Das darf in Zukunft nie wieder passieren“.

Zu viele Kinder und Jugendliche sind in Deutschland betroffen – offiziellen Statistiken zufolge sind dies ein bis zwei in jeder Schulklasse. Umso bedeutender ist es, dass Menschen wie Herbert Reul alles in ihrer Macht Stehende tun, diese Schwerverbrechen dauerhaft und nachhaltig zu bekämpfen. Der Preisträger sieht in seiner Auszeichnung vor allem auch eine zukünftige Verpflichtung: „Mein Thema wird es sein, wie wir im Bereich von Recht Bedingungen so gestalten können, dass Polizistinnen und Polizisten, Staatsanwälte, Rechtsanwälte die Sachen schneller erledigen. Einfach jeder Tag, an dem wir nicht weiterkommen, ist schlimm.“  

Neben dem Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro, welches Minister Reul direkt an die Polizeistiftung NRW übergab, erhielt er von der Düsseldorfer Künstlerin und Botschafterin des Regenbogenlandes Meral Alma einen eigens für die Preisverleihung geschaffenen Kindeswohl-Award.

v.l.n.r. Meral Alma, Wolfgang Rolshoven, Innenminister NRW Herbert Reul, Prof. Dr. Stefanie Ritz-Timme, Norbert D. Hüsson